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Aktiver - Nachhaltig
- Sozialer - Regional - Besser - Fair
Der WMK hat viel zu bieten - Chancen nutzen und gestalten
Aus dem Koalitionsvertrag 2011 bis 2016
zwischen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen im Werra-Meißner-Kreis
SPD
und Bündnis 90/Die Grünen vereinbaren erstmals die Politik
des Werra-Meißner-Kreises zum Wohle der Bürgerinnen und
Bürger in den nächsten fünf Jahren gemeinsam zu gestalten.
Damit nehmen wir den Auftrag der Wählerinnen und Wähler
für eine soziale, nachhaltige und zukunftsweisende Entwicklung
des Kreises, der Kreisstadt Eschwege und der Kommunen, Bad Sooden-Allendorf,
Berkatal, Großalmerode, Herleshausen, Hessisch-Lichtenau,
Meinhard, Meißner, Neu-Eichenberg, Ringgau, Sontra, Waldkappel,
Wanfried, Wehretal, Weißenborn und Witzenhausen an.
Wir wissen um die großen Herausforderungen, die sich in dem
Zeitraum zwischen 2011 und 2016 für die Politik im Werra-Meißner-Kreis
stellen. Dabei spielt der demographische Wandel für unseren
Kreis eine entscheidende Rolle. Ihn gilt es weiter zu gestalten
und sich nicht dem Schicksal ergebend damit abzufinden, dass wir
weniger werden, dass wir älter werden, dass dabei alle Bereiche
des Lebens betroffen sind. Dies wollen wir - aufbauend auf dem bisher
Erreichten - mit neuen Ideen und Kreativität meistern, um die
Entwicklung positiv zu gestalten. Bei allen politischen Entscheidungen
haben wir deshalb die demographische Entwicklung fest im Blick.
Dies bedeutet zunächst, dass wir den Wirtschaftsstandort Werra-Meißner-Kreis
weiter entwickeln, dass wir Arbeitsplätze sichern und neue
schaffen wollen. Dazu gehört auch, die Infrastruktur angemessen
auszubauen. Wir treten gemeinsam an, um Wirtschafts- und Umweltpolitik
zusammen zu bringen. Wir verdeutlichen dabei, dass Ökonomie
und Ökologie die zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Wir
sind überzeugt davon, dass die erneuerbaren Energien im Werra-Meißner-Kreis
zum Jobmotor einer neuen Entwicklung werden können, zum Vorteil
vieler heimischer Unternehmen und damit auch zum Wohle vieler Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer. Deshalb werden wir den Ausbau der heimischen erneuerbaren
Energien konsequent fördern und unterstützen. Getreu dem
Motto "Global denken und lokal handeln" wollen wir erreichen,
dass der Werra-Meißner-Kreis atomstromfrei werden wird.
Wir werden den Aufbau des Werra-Meißner-Kreises zur Bioregion
stärken und ausbauen.
Im Bereich Tourismus sind wir hervorragend vorangekommen. Unsere
Region unter dem Label des Werratal-Tourismus entwickelt sich in
vielfältiger Weise positiv. Um weiter voran zu kommen, aber
auch im Interesse des Umweltschutzes, fordern wir eine saubere Werra.
Zur positiven Weiterentwicklung unserer Heimat gehört aber
auch, dass wir konsequent den Wohnstandort Werra-Meißner-Kreis
stärken und seine Attraktivität mitteilen. Deshalb setzen
wir Schwerpunkte in der Familienpolitik. Wir werden die Familienfreundlichkeit
durch vielfältige Angebote weiter unterstreichen und sie weiter
ausbauen. Wir unterstützen Angebote für unsere Kinder
und Jugendlichen in den Kindertagesstätten, in den Schulen,
wo sie ganztägige Bildung, Erziehung und Betreuung erfahren
sollen.
Die Stärken des Gesundheitsstandorts Werra-Meißner-Kreis
werden wir in dem kontinuierlichen Ausbau unseres Klinikums Werra-Meißner
in eigener kommunaler Trägerschaft weiter voran treiben. Dazu
werden wir alle Konzepte unterstützen, die geeignet sind, die
ärztliche ambulante Versorgung in unserer Region fortzuentwickeln.
Wir stärken das Ehrenamt und schaffen eine Kultur der Anerkennung
solchen Engagements.
Wir kümmern uns um die Sicherheit der Bürgerinnen und
Bürger und wir wollen die Demokratie weiter beleben.
Die Gleichstellung von Mann und Frau begreifen wir als gesamtgesellschaftliche
Aufgabe.
Wir wollen unsere Orts- und Stadtkerne stärken und dazu beitragen,
bürgerschaftliches Engagement für alle Altersgruppen zu
fördern und zu unterstützen.
Das wertvollste Potential des Kreises sind seine Menschen und seine
unverwechselbare Natur und Landschaft. Wir wollen unseren Kreis
gemeinsam mit allen Menschen voranbringen und mit mehr Transparenz
und Bürgerbeteiligung dafür sorgen, dass möglichst
viele in die nötigen Veränderungsprozesse eingebunden
werden und sich gemeinsam für eine positive Entwicklung verantwortlich
fühlen.
Gestützt und getragen vom Vertrauen vieler Menschen in unserer
Heimat wird es gelingen, zwischen 2011 und 2016 den Werra-Meißner-Kreis
als liebens- und lebenswerte Heimat für viele Menschen weiter
zu entwickeln, allen die hier wohnen eine Perspektive zu geben und
besonders jungen Leuten neue Chancen zu eröffnen, hier einen
zukunftssicheren Arbeitsplatz zu finden, hier eine Familie zu gründen
und damit hier wohnen, arbeiten und leben zu können.
Vielfältige Aktivitäten sind gefragt. Wir stellen uns
dieser Aufgabe und möchten erfolgreich in fünf Jahren
gemeinsamer Politik Bilanz ziehen.
Der Werra-Meißner-Kreis hat viel zu bieten, wir wollen die
Chancen nutzen und sie gestalten.
SPD-Kreistagsfraktion verabschiedet neun
ausscheidende Mitglieder am Ende dieser Wahlperiode
In
ihrer letzten Sitzung in der Wahlperiode 2006 - 2011 hat die SPD-Kreistagsfraktion
in den Räumen der Volkshochschule Witzenhausen neun ausscheidende
Mitglieder, die nicht wieder für den Kreistag am 27. März
2011 kandidieren werden, verabschiet.
Der Vorsitzende Lothar Quanz, Eschwege, sprach allen seinen herzlichen
Dank für die überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit
nicht nur für die SPD, sondern für ihr vorbildliches Engagement
für alle Menschen im Werra-Meißner-Kreis aus. Quanz verwies
in diesem Zusammenhang darauf, dass nur durch die ehrenamtliche
kommunalpolitische Arbeit von hunderten
von Menschen im Kreis Politik vor Ort und damit die Gestaltung der
unmittelbaren Lebensverhältnisse geleistet werden kann.
Durch ihr beispielhaftes Engagement z.B. für die gute Entwicklung
unserer Schulen, für die Erneuerung in der Energiepolitik,
für eine sichere Gesundheitsvorsorge an unseren beiden Krankenhäusern
und für eine positive wirtschaftliche Entwicklung z.B. im Bereich
des Tourismus hätten sich alle bisher tätigen Mitglieder
für unseren Kreis verdient gemacht.
Besonders das langjährige Wirken von Wilfried Wetterau (37
Jahre) und Jürgen Schinkmann (30 Jahre u.a. als Kreistagsvorsitzender)
müsse besonders gewürdigt und anerkannt werden, ohne die
Verdienste der übrigen ausscheidenden Mitglieder zu schmälern.
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