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Nordhessenrunde zu
Gast beim NVV
"Eigenständigkeit muss erhalten bleiben"
"Der
Nordhessische VerkehrsVerbund NVV leistet eine wertvolle und wichtige
Arbeit für die Region", erklärte die Sprecherin der
SPD-Nordhessenrunde, Brigitte Hofmeyer MdL, nach einem Besuch bei
der Verkehrsorganisation in Kassel. In einem "informativen
und offenen Gespräch" mit NVV-Geschäftsführer
Wolfgang Dippel würdigten Hofmeyer und die nordhessischen SPD-Landtagsabgeordneten
den effizienten und wirtschaftlichen Nahverkehr, der die Region
stärke, den Menschen nutze, die Umwelt schone und die Lebensqualität
verbessere. Durch die Zusammenarbeit von mehr als 40 nordhessischen
Verkehrsunternehmen mit der Stadt, dem Land und den fünf nordhessischen
Landkreisen sei mit der Einführung des Verbundtarifs aus 43
Einzeltarifen ein einheitliches kundenfreundliches Tarifsystem für
ganz Nordhessen entstanden. "Die Regiotram floriert und wird
gut in Anspruch genommen. Von Streckenstilllegungen ist in Nordhessen
keine Rede. Im Gegenteil: Hier ist die Bahn immer öfter unterwegs,
und die Waggons sind komfortabler geworden. Der NVV ist gut aufgestellt",
stellten die Landtagsabgeordneten fest. "Schienen sind die
Lebensadern für die Orte, insbesondere im ländlichen Raum.
Ein gut getakteter ÖPNV wird dem demografischen Wandel entgegenwirken",
ergänzte Hofmeyer.
Im Hinblick auf den "Zentralisierungswahn"
der schwarz-gelben Landesregierung müsse besonders darauf geachtet
werden, dass der NVV auch weiterhin als eigenständiger Verbund
arbeiten könne und erhalten bleibe, forderte der verkehrs-
und wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe
Frankenberger. Hier müsse in Nordhessen parteiübergreifend
für die Selbständigkeit des NVV gekämpft werden.
Weitere Gespräche über das ÖPNV-Gesetz und die Bundesregionalisierungsmittel
sollen mit dem NVV demnächst im Hessischen Landtag geführt
werden.

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