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Sigmar Gabriel zu Besuch bei beck bau GmbH
in Eschwege
Mit der Firma beck
bau GmbH konnte die heimische SPD eine wirkliche Vorzeigefirma präsentieren.
Das sog. Spitzentrio für die Kreistagswahl Lothar Quanz, Helga
Först und Dieter Franz, dazu begleitet von weiteren prominenten
SPD Mitgliedern aus dem Werra-Meißner-Kreis und aus Eschwege,
z.B. dem Unterbezirksvorsitzenden Andreas Nickel und dem Ortsvereinsvorsitzenden
Alexander Feiertag, bedankte sich sehr bei Geschäftsführer
Dieter Kühnemund, der die Einladung ermöglicht hatte.
In einem überaus intensiven Gespräch konnte sich Sigmar
Gabriel, Bundesvorsitzender der SPD, ein Bild von der erfolgreichen,
leistungsfähigen Eschweger Firma machen. "Um die 115 Mitarbeiter,
darunter 10 Auszubildende, alle nach Tariflohn entgeltet, gut ausgebildet
und hoch motiviert, sind die wesentliche Grundlage für unseren
Erfolg", konnte Dieter Kühnemund mit Stolz berichten.
Wichtige Themen wurden diskutiert, und Sigmar Gabriel war ein aufmerksamer
Zuhörer, aber auch ein kompetenter und schlagfertiger Gesprächspartner.
Besonders die zum Teil unfairen Wettbewerbsbedingungen waren Teil
des Gesprächs. So beklagte Dieter Kühnemund, dass Firmen
mit Billiglöhnen sich Konkurrenzvorteile verschafften, dass
auf den Baustellen nicht genug kontrolliert würde, dass Tarifverträge
oft nicht eingehalten würden. "Wir halten uns an die Tarife,
wir unterhalten keine Subunternehmer, die mit Billiglöhnen
arbeiten und auch keine Zeitarbeitnehmer, die deutlich unter Tarif
bezahlt werden. Nur durch unsere Qualität und durch unser Engagement
sind wir in der Lage der Konkurrenz stand zu halten. Dabei ist wichtig
bei öffentlichen Aufträgen, dass nicht immer das kostengünstigste
Angebot genommen werden muss, sondern das wirtschaftlichste",
verlangte Kühnemund. Diese Positionen fanden uneingeschränkte
Zustimmung der SPD-Gäste. Für Gabriel und die SPD-Genossinnen
und Genossen aus Stadt und Kreis waren Mindestlohn, Eintritt in
das Rentenalter und ganz besonders die Situation an der A44 weitere
wichtige Themen. "Wir brauchen die A44 dringend und schnell,
wir sind damit angeschlossen an andere Wirtschaftsräume. Wir
brauchen Sie aber auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
die im Werra-Meißner-Kreis wohnen wollen, auch wenn ihre Arbeitsstelle
etwas weiter entfernt liegt", waren sich Landrat Reuß
und das Spitzentrio sehr einig.

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