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Pressemeldung vom 01.03.2011
 

Sigmar Gabriel zu Besuch bei beck bau GmbH in Eschwege

Mit der Firma beck bau GmbH konnte die heimische SPD eine wirkliche Vorzeigefirma präsentieren. Das sog. Spitzentrio für die Kreistagswahl Lothar Quanz, Helga Först und Dieter Franz, dazu begleitet von weiteren prominenten SPD Mitgliedern aus dem Werra-Meißner-Kreis und aus Eschwege, z.B. dem Unterbezirksvorsitzenden Andreas Nickel und dem Ortsvereinsvorsitzenden Alexander Feiertag, bedankte sich sehr bei Geschäftsführer Dieter Kühnemund, der die Einladung ermöglicht hatte.
In einem überaus intensiven Gespräch konnte sich Sigmar Gabriel, Bundesvorsitzender der SPD, ein Bild von der erfolgreichen, leistungsfähigen Eschweger Firma machen. "Um die 115 Mitarbeiter, darunter 10 Auszubildende, alle nach Tariflohn entgeltet, gut ausgebildet und hoch motiviert, sind die wesentliche Grundlage für unseren Erfolg", konnte Dieter Kühnemund mit Stolz berichten. Wichtige Themen wurden diskutiert, und Sigmar Gabriel war ein aufmerksamer Zuhörer, aber auch ein kompetenter und schlagfertiger Gesprächspartner. Besonders die zum Teil unfairen Wettbewerbsbedingungen waren Teil des Gesprächs. So beklagte Dieter Kühnemund, dass Firmen mit Billiglöhnen sich Konkurrenzvorteile verschafften, dass auf den Baustellen nicht genug kontrolliert würde, dass Tarifverträge oft nicht eingehalten würden. "Wir halten uns an die Tarife, wir unterhalten keine Subunternehmer, die mit Billiglöhnen arbeiten und auch keine Zeitarbeitnehmer, die deutlich unter Tarif bezahlt werden. Nur durch unsere Qualität und durch unser Engagement sind wir in der Lage der Konkurrenz stand zu halten. Dabei ist wichtig bei öffentlichen Aufträgen, dass nicht immer das kostengünstigste Angebot genommen werden muss, sondern das wirtschaftlichste", verlangte Kühnemund. Diese Positionen fanden uneingeschränkte Zustimmung der SPD-Gäste. Für Gabriel und die SPD-Genossinnen und Genossen aus Stadt und Kreis waren Mindestlohn, Eintritt in das Rentenalter und ganz besonders die Situation an der A44 weitere wichtige Themen. "Wir brauchen die A44 dringend und schnell, wir sind damit angeschlossen an andere Wirtschaftsräume. Wir brauchen Sie aber auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Werra-Meißner-Kreis wohnen wollen, auch wenn ihre Arbeitsstelle etwas weiter entfernt liegt", waren sich Landrat Reuß und das Spitzentrio sehr einig.